Aktuelles aus dem Stadtverband Petershagen

KK Ovenstädt-Hävern

Nach fast drei Jahren wurde auf dem Schießstand der ehemaligen Gaststätte „Zum Stillen Winkel“ wieder geschossen. Nach Vorarbeit durch einige Vorstandsmitglieder wurde die Schießbahnsohle wieder vom Wildkraut befreit und die Schießanlagen wieder in Betrieb genommen. Die ersten Übungsserien wurden absolviert. Um den Forderungen der Waffenbehörde nachzukommen sind weitere Übungsschießen und ev. auch Pokalschießen in diesem Jahr geplant. 

Fahrradtour der Ovenstädter Kyffhäuser

Im letzten Jahr fiel die Fahrradtour der Corona-Pandemie zum Opfer, aber wie schon seit vielen Jahren radelten die Kyffhäuser in diesem Jahr wieder zu Himmelfahrt.

Start war für die kleine Gruppe der Torbogen am Waltke-Platz. Kurz nach 10 Uhr starteten die Radler in Richtung Osten. Über den Weser-Radweg und verkehrsarme Straßen führte die Tour zum Weserdorf Hävern. Mit der Petra Solara wurde die Weser überquert, um bei der Feuerwehr in Windheim eine Pause für eine Stärkung einzulegen. Der weitere Weg führte über Jössen durch die Wesermarsch und verschlungene Wege in die Kernstadt Petershagen. Hier wurde eine Rast im Schlosshof und am ehemaligen Alten Bahnhof eingelegt bevor es wieder zurück nach Ovenstädt ging. #10.06.2022#

JHV der KK Ovenstädt-Hävern

Am 12. Mai haben die Ovenstädter Kyffhäuser ihre JHV abgehalten. Hier musste auch die ausgefallene Vorstandswahl aus dem Vorjahr nachgeholt werden. Bis auf den Posten des Schießwartes gab es keine Veränderungen im Vorstand.

Anjana und Jochen Kubos wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft mit einer Treuenadel geehrt.

 

#29.05.2022

Arbeitseinsatz der Ovenstädter Kyffhäuser

In einem weiteren Arbeitseinsatz haben Mitglieder der KK Ovenstädt-Hävern die Seitenblenden im Schießstand überarbeitet. Der Arbeitseinsatz hatte sich durch Lieferschwierigkeiten des Materials verzögert.

#23.10.2021#

KK Meßlingen-Südfelde

Gedenkstunde am Denkmal

Um ein Haar wäre das Jubiläum des Denkmals zur Erinnerung an die Opfer des Ersten Weltkriegs an Meßlingen vorbeigegangen. Dann aber fand Ortsbürgermeister Günter Wehmeyer bei der Durchsicht von Unterlagen das entscheidende Datum: Vor 100 Jahren ist das Denkmal eingeweiht worden. Der erste Standort an der Meßlinger Dorfstraße musste 1976 wegen einer neuen Straßenführung aufgegeben werden, seitdem steht es auf dem Dorfplatz. Jetzt soll das Mahnmal saniert werden.

Im Zuge der Umsetzung wurden Tafeln mit den Namen der Meßlinger Männer angebracht, die aus dem Zweiten Weltkrieg nicht in ihr Heimatdorf zurückkehrten. Im Verlauf der Feierstunde, die jetzt auf dem Dorfplatz stattfand, kündigte Günter Wehmeyer (Mitglied der KK) die Sanierung des Mauerwerkes und der Schriftzeichen an. Dabei könnten finanzielle Mittel aus dem Fördertopf „Heimatscheck“ genutzt werden.

Nachdem Wehmeyer auf das Jubiläumsjahr aufmerksam geworden war, habe er mit dem Ordnungsamt und dem Vorsitzenden der KK Meßlingen-Südfelde, Ulrich Meyer, Kontakt aufgenommen. Leider sei über die Geschichte des Denkmals trotz verschiedener Recherchen nur wenig ans Licht gekommen. „Nach wie vor sind zahlreiche Fragen offen.“

Im Dorfbuch aus dem Jahr 2000 erinnern Programm und Foto an die Einweihung des Denkmals, mehr aber nicht. Den Buchtext hat August Poos als Ortsvorsteher und damaliger Vorsitzender der Kyffhäuser-Kameradschaft verfasst. Bei seinen Nachforschungen habe er sich mit Steinmetzbetrieben und den Meßlinger Dorfältesten in Verbindung gesetzt – ohne weitere Einzelheiten zu erfahren, sagte der Ortsbürgermeister.

Das Denkmal sei vor 100 Jahren auf einer Wiese gegenüber „Jacobs Heinrich“ feierlich eingeweiht worden sei, um den 22 Gefallenen aus Meßlingen des damals Großen Weltkrieges dauerhaft zu gedenken, sagte Ulrich Meyer. „Wohl niemand ahnte, dass nur 20 Jahre später ein noch verheerender Weltkrieg das Leben weiterer 46 Männer aus Meßlingen, von jungen Vätern, Söhnen und Ehemännern fordern würde. Kaum eine Familie in unserer Ortschaft war nicht davon betroffen.“ Das Denkmal bezeichnete er als „zeitlose Erinnerung“.

Zu den wenigen Archivalien, die sich auf das Denkmal beziehen, gehört ein Bauplan der Gemeinde mit den erforderlichen Materialien und die Einladung zur damaligen Weihe.

Auch eine lückenlose Geschichtsdarstellung der Meßlinger Kyffhäuser-Kameradschaft ist nicht möglich, da die Chronik der Ortschaft seit dem Einmarsch der alliierten Truppen im Jahr 1945 als verschollen gilt. Bemühungen, die wertvollen Unterlagen wieder aufzuspüren, waren bisher erfolglos.

#17.07.2021#